• Christine

Schoggispiel

Oh, dieses Spiel! Ich kann mich noch sehr gut erinnern an das Gefühlsbad, wenn wir es früher gespielt haben: Mega Spannung (Wann würfle ich endlich eine 6 und darf Schoggi essen?), Stolz (wenn man einfach essen und essen darf), Enttäuschung (ich hab noch nicht mal alles angezogen, schon würfelt der nächste eine 6), Neid (immer die andern) und Freude (jetzt darf ich endlich) wechseln sich ab.

Sie wissen nicht worum es geht? Also, hier erst mal die Anleitung:


Material:

Handschuhe, eine Mütze, ein Schal

Messer und Gabel

Eine Schoggi, verpackt in mehrere Lagen Zeitung, mit einem Geschenkbändeli gebunden

1 Würfel


Die Regeln sind einfach: Der Reihe nach darf jeder würfeln. Wer eine 6 würfelt, zieht sich rasch Handschuhe, Mütze und Schal an und darf mit Messer und Gabel die Schoggi auspacken und davon essen soviel er kann. Und zwar so lange, bis ein nächster eine 6 würfelt und ihm die Mütze quasi vom Kopf reisst.

Das Spiel endet natürlich, wenn die Schoggi aufgegessen ist.



Ja, es ist ein unfaires Spiel, weil ganz sicher nicht alle gleich viel Schoggi erwischen (manchmal einzelne sogar gar keine). Das sollte den Kindern vorher klar sein. Aber die meisten Kinder kommen gut damit zurecht und, es macht mega viel Spass!

Falls Sie Bedenken haben, können Sie wie folgt vorgehen: Erklären Sie den Kindern das Spiel und auch, dass es unfair ist. Jedes Kind darf nun auswählen, ob es am Spiel teilnimmt (mit Chance auf viel Schoggi und Risiko nur wenig zu erwischen) oder lieber einfach nur ein kleines Stück Schoggi essen möchten (ohne am Spiel teilzunehmen).

Oder halten Sie ein Stück Schoggi bereit, für die, die wirklich nichts erwischt haben.

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