Emotionskompetenz fördern - Umgang mit starken Gefühlen

Wut, Trauer, Eifersucht, grosse Freude und andere Gefühle können auch uns Erwachsene manchmal ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Und für Kinder ist es noch schwieriger mit ihnen umzugehen. Hier einige Ideen, wie Sie mit den Kinder einen sinnvollen Umgang üben können.


Ich packe meinen Koffer- mit Gefühlen.

Spielen sie ein Spiel. Jeder Spieler beginnt immer mit dem Satz „Wenn ich wütend bin dann...“ und er ergänzt z.B mit „schreie ich umher“. Der nächste Spieler sagt wieder „Wenn ich wütend bin, dann“ und hängt dann alles an, was der vorher schon gesagt hat und hängt dann noch was neues an. So entstehen lange Listen, die man sich merken muss. Wie weit schafft ihr es?

Dasselbe Spiel kann man auch mit andern Gefühlen spielen, z.B. mit:

Wenn ich traurig bin, dann..

Wenn ich hungrig bin, dann...

Wenn ich fröhlich bin, dann

(aus "Die 50 besten Spiele zur emotionalen Intelligenz" von Rosmarie Portmann)


Abmachen wie ihr reagiert wenn...

Besonders mit Kindern, die häufig von Wutanfällen geplagt werden oder immer wieder sehr traurig sind, ist es sinnvoll in einem ruhigen Moment abzumachen, was das Kind und der Rest der Familie tun kann, wenn es wieder geschieht. Vielleicht kann sich der kleine Wüterich in sein Zimmer zurückziehen oder rausgehen? Die andern können ihn in Ruhe lassen, bis er verraucht ist....


Notfallkoffer für Wutanfälle und andere grosse Gefühle

Stellen Sie eine Kiste mit Dingen bereit, mit denen man seine Gefühle abreagieren kann:

Eine Zeitung zum zerknüllen und zerfetzen

Ein grosse Blatt und Stifte, mit denen man seine Wut/ seine Trauer aufzeichnen kann

Ballone, die man aufblasen und zerplatzen lassen kann

ein Säckchen mit Lavendel, an dem man riechen kann

ein Gutschein für ein Lieblingsessen oder eine Massage

Ein Megafon, in das man reinschreien darf (wobei abgemacht ist wo man schreien darf)

Ein Kaugummi

Ein Symbol, das bedeutet „nach draussen gehen“.

Eine warme Decke zum Einkuscheln

Ein Gutschein für ein warmes Bad

oder was hilft ihren Kindern?

(aus "Die 50 besten Spiele zum Abbau von Agressivität" von Rosmarie Portmann)