Andererseits....

Diese Woche habe ich einen Podcast von Radio SRF gehört, der die Bedenken zur Wirkung der digitalen Medien im Gehirn etwas relativiert. Im Wesentlichen sagen die beiden Herren (Urs Fischer, Neurologe (links) Gerhard Wiesbeck, Psychiater. ZVG), dass es natürlich Menschen gibt, die mit dem Konsum der neuen Medien nicht umgehen können - so wie das auch bei andern Dingen der Fall ist. Die Mehrheit der Menschen findet aber durchaus einen sinnvollen Umgang. Sie sagen, man sehe bisher auch noch keine Schädigungen des vielen Gebrauchs. Handy lösen weder Epilepsie noch Alzheimer aus. Und sie betonen, dass in vielen Bereichen der Nutzen der neuen Möglichkeiten sehr gross ist. Sie zeigen auch auf, dass es bisher bei jedem neuen Medium viele Ängste gab. Sogar Bücher waren am Anfang gefürchtet.

Allerdings - Handys z.B. sind ja noch gar nicht so alt. Smartphones sind erst seit 2007 verbreitet. Es gibt also noch nicht viele Menschen, die sie seit Kleinkind regelmässig nutzen. Die Langzeitfolgen kann man also noch nicht wirklich abschätzen...